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Bei diesen Schnelllauftoren wird besonderer Wert auf die hohe Wärmedämmung gelegt. Foto: Efaflex

Gebäudehülle 2014-05-28T00:00:00Z Schnelllauftore: Gleichbleibende Wärme für einwandfreie Verpackungen

Die Anforderungen an Industrietore sind von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich. Zu Zeiten der weltweit steigenden Energiepreise stellen viele Unternehmen immer häufiger die Forderung nach thermisch hoch isolierenden Hallentoren. Die Firma Constantia Teich im österreichischen Weinburg hat fünf Schnelllauftore von Efaflex mit extremer Wärmedämmung zu einem ganz besonderen Zweck eingebaut.

„Die Tore schließen unsere Temperkammern ab“, erläutert Alexander Kocevar. Er ist Leiter Technischer Einkauf im Werk und Category Manager Capex für die Constantia Flexibles International. Die Constantia Teich ist ein international führender Anbieter flexibler Verpackungsmaterialien. Aus den wichtigsten Rohstoffen Aluminium, Papier und Kunststoff werden qualitativ hochwertige Produkte für die Milchwirtschaft, Süßwaren-, Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie sowie internationale Pharma- und Kosmetikkonzerne gefertigt und weltweit geliefert.

„Das Rohband-Aluminium, das wir in sechs eigenen Walzgerüsten walzen und aufbereiten, wird vor der weiteren Verarbeitung bei unseren Kunden oft noch mit Materialien wie Papier und/oder Kunststoff kaschiert“, beschreibt Alexander Kocevar einen Teil des Produktionsprozesses. „Dazu wird es durch Wachse oder Kleber miteinander verbunden. Diese Stoffe müssen vor der weiteren Bearbeitung aushärten. Dazu werden die fertigen Rollen in große Temperkammern gefahren, in denen sie bis zu sieben Tage bei sechzig Grad Celsius aushärten müssen.“ Die Tore von Efaflex schließen diese Temperkammern ab. „Wir grenzen durch diese extrem hoch isolierten Tore unsere Energieverluste ein, die Wärme bleibt so in den Kammern, schließlich wollen wir ja nicht die ganze Halle heizen.“ Einen Ausfall der Tore kann sich die Constantia Teich nicht leisten.

Die Wärmebehandlungszeiten würden sich beträchtlich erhöhen, es käme zu Produktionsausfall oder zu Reklamationen bei der Weiterverarbeitung. Die Tore zu den Wärmekammern werden in einer Spirale berührungslos aufgewickelt. Dabei komme es nicht in erster Linie auf die Erhaltung einer einwandfreien Oberfläche des Tores an, sondern vielmehr auf die platzsparende Unterbringung des Torblattes. „Ursprünglich wollten wir die Tore unter die Decke der Kammern öffnen. Das geht im Innenbereich der Kammern nicht aufgrund der Wärmeauslässe und diverser Leitungen. Im Außenbereich unter dem Hallendach sind die Brandschutz-Sprinkler montiert, auch die dürfen von den geöffneten Toren nicht verdeckt werden.“

Der Torhersteller sei hierbei in der Planung und Abhandlung der Projektierung sehr flexibel gewesen. Eine zweite wichtige Anforderung an die insgesamt elf Schnelllauftore sei die erhöhte Windklasse gewesen. Alexander Kocevar begründet das: „Wir produzieren fast ausschließlich für Kunden, wo hohe Hygieneanforderungen gestellt werden. Deshalb wird unsere neue Produktionshalle mit Überdruck betrieben. Das bedeutet, dass mehr Luft eingebracht als abgesaugt wird. Beim Öffnen der Tore werden Partikel somit nicht in die Halle sondern immer nur aus der Halle getragen. Der Überdruck bedeutet allerdings auch, dass die Schnelllauftore, die für den Gebäudeabschluss eingebaut sind, ständig dem Überdruck ausgesetzt sind.“

zuletzt editiert am 26. April 2021
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