160224 Akropolis
An mehreren Seiten des Natursteinmauerwerks wurden optische Messgeräte installiert, um Verschiebungen und Verformungen des Mauerwerks zu erkennen. Als Basis für die Messgeräte dienen Stahlplatten, die mit Hilfe des Fischer Bolzenankers FBN II in Edelstahlausführung A4 montiert wurden.

Fertigung und Montage 2016-02-24T00:00:00Z Sicherer Halt

Die berühmte Akropolis in Athen ist dringend sanierungsbedürftig. Wegen des schlechten Zustands der antiken Wehranlage lässt die zuständige Restaurierungsbehörde die Wände der Akropolis mit Hilfe hochempfindlicher Messgeräte überwachen. Der Fischer FBN II in Edelstahlausführung A4 sorgt dafür, dass die Sensoren ihre Arbeit zuverlässig verrichten können.

Die Akropolis von Athen und speziell der Parthenon-Tempel sind herausragende Monumente der antiken griechischen Kultur. Entstanden im fünften Jahrhundert vor Christus stehen sie für die Demokratie und den Beginn der westlichen Zivilisation. Doch die im Jahr 1987 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannte Anlage ist stark gefährdet. Die Wände der Akropolis sind durch Umwelteinflüsse und menschliche Eingriffe stark in Mitleidenschaft gezogen.

Sukzessive Erweiterungen, Umgestaltungen, Reparaturen und andere Eingriffe, zahlreiche Erdbeben, Bombardierungen, Belagerungen und auch der unvermeidliche Zahn der Zeit haben Schäden verursacht und zu einer Verschlechterung des baulichen Zustands geführt. Ohne Restaurierungsmaßnahmen wäre die wertvolle Anlage dem Verfall preisgegeben.

Verformungen ständig überwacht

Um das Verhalten der Akropolis-Wände zu untersuchen, initiierte der Akropolis Restaurierungsservice, eine dem griechischen Kulturministerium unterstellte Behörde, ein instrumentenbasiertes Überwachungsprojekt und ließ ein Netz von sogenannten „Faser-Bragg-Gittern“ auf den Wänden der Nord-, Ost- und Südwände anbringen. Dabei handelt es sich um optische Filter, die gewisse Lichtwellenbereiche durchlassen, andere jedoch reflektieren. Die hochsensiblen Sensoren des Netzwerkes versorgen ein Kontrollzentrum kontinuierlich mit Informationen über den Grad der Verformung der Wände und über den Zustand besonders gefährdeter Zonen. Auf diese Weise können bauliche Bewertungen vorgenommen und Grenzwerte festgelegt werden.

Auch in Randnähe sicher setzen

Für die Installation der hochwertigen optischen Ausrüstung mussten kleine Stahlplatten in bestimmten Abständen in den Wänden verankert werden. Der ausführende Betrieb entschied sich dabei für den Fischer Bolzenanker FBN II in Edelstahlausführung A4, um sichere Verbindungen herzustellen und um die zuverlässige Tragfähigkeit für die Zeit der Messdauer zu gewährleisten. Kennzeichen des FBN II sind der Spreizclip und der Konusbolzen. Der Anker zeichnet sich durch leichte Handhabung und schnelle Montage aus: Loch bohren, Bolzen mit wenigen Hammerschlägen einschlagen und anziehen. Beim Anziehen der Sechskantmutter wird der Konusbolzen in den Spreizclip gezogen und verspannt diesen gegen die Bohrlochwand. Die Bolzengeometrie ermöglicht eine optimale Lastverteilung, dadurch lassen sich die Anker auch in Randnähe sicher verarbeiten. Zusätzlich zur Standardversion gibt es eine Kurzversion FBN II K mit kurzer Verankerungstiefe. Der FBN II verfügt über die Europäische Technische Bewertung (ETA) für nicht gerissenen Beton (Option 7).

zuletzt editiert am 26. April 2021
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