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„FACTUREE – Der Online-Fertiger“ launcht Online-Tools für Berechnung von Fertigungsteilen.

Feinwerktechnik 2020-06-16T00:00:00Z Spanende Bearbeitung: Interessante Produktneuheiten

In letzter Zeit wurden einige spannende Neuheiten für die Feinwerkmechanikbranche vorgestellt, die neue Bearbeitungsmöglichkeiten und Effizienzverbesserungen bringen. Wir stellen hier interessante neue Produkte vor.

Hochvorschubfräser-Serie erweitert

Kyocera hat seine MFH Hochvorschubfräser-Serie durch die neue PR015S Megacoat Hard Wendeschneidplattensorte für die stabile Bearbeitung von gehärteten Werkstoffen ergänzt. In Kombination mit dem ebenfalls neuen GH-Spanbrecher ist sie ideal für ein breites Anwendungsspektrum und insbesondere für schwierige Fräsarbeiten geeignet. Beide Erweiterungen sind in die Reihen der MFH Harrier und der MFH Mini integriert.

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Mit der MFH Erweiterung (hier die GH-Spanbrecher) reagiert Kyocera auf die hohe Marktnachfrage.

Der GH-Spanbrecher besitzt eine konvexe und sehr robuste Schneidkantenausführung, sodass Schnittkräfte beim Eindringen in das Werkstück reduziert werden. Zudem weist das Hochvorschubwerkzeug eine ausgezeichnete Bruchfestigkeit auf. Gemeinsam mit der Wendeschneidplattensorte PR015S, eignet sich der neue Spanbrecher für die stabile Bearbeitung von gehärtetem Material. Die PR015S zeichnet sich durch ihre hohe Härte und extrem hitzebeständige PVD-Schicht Megacoat Hard aus, welche die Verschleißfestigkeit verbessert. Die Kombination von GH-Spanbrecher und PR015S reduziert zudem Wärmerisse und erhöht die Bruchfestigkeit der Wendeschneidplatte. Verschiedene Geometrien bieten die richtige Lösung für die Industrie der Hochpräzisionstechnologie an und das mit einer maximalen Schnitttiefe von bis zu fünf Millimeter.

Online-Tools verbessert

Der Online-Fertiger Facturee stellt nach erfolgreicher Beta-Phase zwei neue Online-Tools in der Vollversion bereit. Hierbei handelt es sich zum einen um den marktweit ersten Online-Rechner zur Umrechnung der Rauheitswerte Rz/Ra. Zum anderen launcht das Unternehmen den ersten Passungsrechner mit Mengenbearbeitungsfunktion und reziproker Kalkulation. Facturee ist als Online-Fertigungsnetzwerk auf die einfache Beschaffung von CNC-, Blech- und 3D-Druckteilen spezialisiert. Die beiden neuen Online-Tools sollen zum Beispiel Ingenieuren und Studenten die Konstruktion und Arbeit mit Fertigungsteilen erleichtern. Sie sind kostenfrei abrufbar unter: https://www.facturee.de/online-tools/

„Wir haben den ersten Online-Rechner zur Umrechnung von Rauheitswerten Ra zu Rz in alle Richtungen entwickelt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Oberflächengüte von Fertigungsteilen anzugeben. Am weitesten verbreitet sind der Mittenrauwert Ra und die Rautiefe Rz. Da eine direkte Umrechnung von Rz und Ra nicht einfach möglich ist, gab es hierfür bisher noch kein Online-Tool. Unser Rechner gibt den Mittelwert eines von uns ermittelten Umrechnungsintervalls aus, was in der Praxis ausreichend ist und deutlich genauere Ergebnisse liefert als verschiedene Faustregeln, die im Internet kursieren“ , erklärt Benjamin Schwab, Leitung Marketing & Sales bei Facturee.

Zudem stellt FACTUREE einen optimierten Passungsrechner bereit. Dieser bietet als erster im Markt eine Mengenbearbeitungsfunktion und eine reziproke Kalkulation. „Der Online-Passungsrechner kann nicht nur die maximal tolerierten Abmaße bei gegebenem Nennmaß und Passungsart errechnen, sondern als erster Passungsrechner auch reziprok. Dies kann dann hilfreich sein, wenn auf Zeichnungen zusätzlich zum Nennmaß ausschließlich die Toleranzabweichungen und nicht die Toleranzklassen angegeben sind. Werden sowohl Innen- und Außenpassung spezifiziert, wird zusätzlich die Passungsart, zum Beispiel Spielpassung, ausgegeben und verständlich visualisiert“ , erklärt Benjamin Schwab.

Prozesssicher bohren

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Die neuen Bohrer und Pilotbohrer sind einsetzbar mit Emulsion oder Öl und eignen sich für sämtliche ISO-Werkstoffgruppen.

Beim Bearbeiten von Präzisionsteilen konnten sich außengekühlte Walter Mikrobohrer DB133 Supreme weltweit etablieren. Nun präsentiert das Tübinger Unternehmen zwei Neuentwicklungen im Mikrobohren: den Vollhartmetall-Mikrobohrer DB133 Supreme mit Innenkühlung in den Abmessungen 5, 8 und 12 mal Dc sowie den in Geometrie und Durchmesser-Toleranz perfekt darauf abgestimmten Pilot-Mikrobohrer DB131 Supreme als zwei mal Dc. Beide decken den Durchmesserbereich von 0,7 Millimeter bis 1,984 Millimeter ab, der Pilotbohrer zudem den Bereich ab 0,5 Millimeter. Positive Effekte ergeben sich nicht nur aus deren Kombination. Aufgrund eines neuen

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Spannuten-Designs brechen die Späne kürzer und werden sicherer abtransportiert. Eine spezielle Schneidkantenpräparation ermöglicht herausragende Oberflächenqualität am Bauteil und sichert hohe Standzeiten.

Die Anpassung des L/D-Verhältnisses an die gewünschte Bohrtiefe hat Walter mit den neuen Produkten weiter verfeinert. Das Ergebnis ist ein Mikrobohrer-Programm, das durch seine große Breite und die optimierte Bauform für maximale Stabilität bei der Bearbeitung sorgt. Walter bietet beide Mikrobohrer in der Sorte WJ30EL mit Feinstkorn-Hartmetall und AlCrN-Komplettbeschichtung, den DB133 Supreme zudem in der Sorte WJ30ER mit Feinstkorn-Hartmetall und AlCrN-Kopfbeschichtung an. Neben der Uhrenindustrie und Medizintechnik werden vom Premiumhersteller insbesondere der allgemeine Maschinenbau, der Werkzeug- und Formenbau sowie die Energie- und Automobilindustrie als Einsatzgebiete genannt.

3D-Modellierungsverfahren entwickelt

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Sandvik Coromant ist mit der neuen Modellierung in der Lage, 42 Gesichtsschutzschirme je 3D-Drucker und Produktionsdurchgang herzustellen – auf größeren 3D-Druckern sogar bis zu 200 Gesichtsschutzschirme in einem einzigen Druckgang.

Sandvik Coromant hat eine neue 3D-Modellierungstechnik entwickelt, bei der der Output von 3D-gedruckten Kunststoff-Gesichtsschutzschirmen erheblich gesteigert wird. Das Verfahren ermöglicht dank gestapelter Modelldaten die Produktion von bis zu 200 Schutzschirmen in der gleichen Zeit, die herkömmliche Methoden für den Druck eines einzelnen Schirms benötigen. Nachdem Sandvik Coromant die entsprechenden Daten bereits kostenlos veröffentlicht hat, ruft das Unternehmen nun dazu auf, das Verfahren weltweit zu nutzen und so die Produktion von Gesichtsschutzschirmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Gesundheitswesen gegen COVID-19 kämpfen, zu unterstützen.

Unter normalen Umständen verarbeitet Sandvik Coromant in seinen schwedischen Fertigungsanlagen Metallpulver zu hochkomplexen technischen Komponenten. Doch derzeit setzt das Unternehmen sein Know-how und Kapazitäten bei seinen 3D-Kunststoffdruckern auch zur Herstellung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen ein.

Bei anderen Unternehmen, die bereits Gesichtsschutzschirme via 3D-Drucker produzieren, war der erreichte Output bislang limitiert – insbesondere weil 3D-Drucker in der Regel nur eine CAD-Datei auf einmal drucken können. Um dieses Problem zu lösen, haben Sandvik Coromant Ingenieure einen neuen Modellierungsprozess entwickelt, mit dessen Hilfe 3D-Drucker einen ganzen Stapel von Gesichtsschutzschirmen als nur eine CAD-Datei erkennen.

Sandvik Coromant hofft nun, dass das neue 3D-Modellierungsverfahren von anderen additiven Fertigungsunternehmen als die effizienteste Methode zur Herstellung von Gesichtsschutzschirmen übernommen wird. Dazu hat das Unternehmen die erforderlichen 3D-Modelldaten bereits mit verschiedenen Anbietern und Händlern von 3D-Druckern geteilt.

Automatisierte Abläufe

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Die H& K Metallbearbeitung sorgt mit „sou-matrix“ für optimale Geschäftsprozesse.

Durchgängige Prozessdigitalisierung, reduzierte Kosten und mehr Effizienz – gute Gründe für die Entscheidung der H&K Metallbearbeitung zum Einsatz von „sou.matrixx“. Die speziell auf mittelständische Anforderungen zugeschnittene ERP (Enterprise Resource Planning)-Lösung der Firma SOU unterstützt den versierten Spezialisten für spanende CNC-Technik künftig bei der transparenten und praxisorientierten Abbildung seiner Geschäftsprozesse in Beschaffung, Fertigung und Absatz. Dabei lassen sich sämtliche individuellen Abläufe rund um die Einzel- und Serienteilfertigung von H&K Metallbearbeitung in ihrer vollen Komplexität darstellen. Das moderne Look and Feel sorgt zugleich für eine intuitive Navigation der Anwender in allen Menüs und Oberflächen.

Die 2008 gegründete H&K Metallbearbeitung ist spezialisiert auf spanende CNC-Technik in der Einzel- und Serienteilfertigung nach Zeichnungsvorgaben. Neben der modernen maschinellen Fertigung bietet das in Eppingen-Richen ansässige Unternehmen auch handwerkliche Leistungen von Spezialteilen an mit der Bearbeitung nahezu aller zerspanbaren Metalle und Kunststoffe, die Montage von Baugruppen, Schweiß- und Vergütungsarbeit sowie Oberflächenveredelungen. Die Kunden kommen aus den Branchen Maschinen- und Werkzeugbau, Lebensmittelindustrie, erneuerbare Energien, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Elektroindustrie.

zuletzt editiert am 26. April 2021
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