Der Staat unterstützt innovative Unternehmen mit zahlreichen Förderprogrammen. Es ist sinnvoll, sich bei der Antragstellung und bei der Umsetzung von erfahrenen Experten helfen zu lassen.
Von kleinen und mittelständischen Unternehmen geht in Deutschland nach wie vor eine große Innovationskraft aus. Das gilt insbesondere für die Betriebe im Metallhandwerk. Da viele von ihnen mit ihren Produkten technologische Nischen besetzen, sind sie trotz steigendem Konkurrenz- und Preisdruck in der Lage, sich am Markt zu behaupten. Hilfestellung bieten die Experten der Steinbeis Transferzentren an der Hochschule Karlsruhe. Der Bundesverband Metall unterhält seit vielen Jahren eine Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe. Das dort angesiedelte Steinbeis Transferzentrum BAT-Solutions unterstützt Unternehmen bei der Antragstellung.
Nutzen Sie die Programme
Viele Unternehmen stemmen die innovativen Entwicklungen ihrer Produkte oder Verfahren aus eigener Kraft. Dies ist verbunden mit einem erheblichen finanziellen Aufwand und wirtschaftlichen Risiken. Hinzu kommt, dass die Einbindung personeller Ressourcen in langwierige Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Unternehmen eine enorme Belastung darstellt. Aus diesem Grund unterstützt der Staat innovative Unternehmen mit zahlreichen Förderprogrammen.
Die Förderlandschaft in Deutschland ist sehr vielfältig und erscheint zunächst unübersichtlich. Die Auswahl des geeigneten Förderprogramms und die langwierigen Auswahlverfahren stellen für viele Unternehmen eine Hürde dar. Zudem ist der innovative Charakter ihrer Entwicklungen vielen Unternehmen nicht bewusst.
Ein Förderprogramm, welches auf die Belange des Mittelstands besonders gut zugeschnitten ist, ist das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“. Im Rahmen dieses Programms erhalten Unternehmen für die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien oder Branchen nicht rückzahlbare Zuschüsse. Zudem gibt es im Rahmen des gleichen Programms unterstützende Leistungen für die Markteinführung. Die Höhe der Förderung hängt von der Größe des Unternehmens ab und beträgt bei kleinen und mittleren Unternehmen zwischen 35 und 55 Prozent der förderfähigen Kosten, die bei Kooperationsprojekten bis zu 450.000 Euro betragen können.
Vor allem für kleinere Unternehmen sind Kooperationsprojekte zum Beispiel mit einer Hochschule eine attraktive Möglichkeit, da die Forschungseinrichtungen mit ihrem wissenschaftlichen Personal und gut ausgestatteten Laboren einiges an erforderlichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten übernehmen können.
Kooperieren Sie mit der Forschung
Eine weitere Möglichkeit der finanziellen Unterstützung durch den Staat ist die Forschungszulage, welcher der Staat seit Januar 2020 den in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen gewährt. Diese beträgt 25 Prozent der förderfähigen Aufwendungen. Bevor die Unternehmen bei ihrem Finanzamt die Steuerzulage beantragen können, benötigen sie die sogenannte FuE-Bescheinigung, die bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) beantragt werden muss.
Beide hier vorgestellten Möglichkeiten der staatlichen Förderung sind auch für innovative Metallhandwerksbetriebe eine gute Möglichkeit, mit der sie ihre wirtschaftlichen Risken senken können. Da die Antragstellung an ausschreibungs- beziehungsweise gesetzeskonformen Antragsunterlagen gebunden ist, sind die Unternehmen gut beraten, wenn sie sich hier externer Unterstützung bedienen.
Die Experten der BAT-Solutions verfügen über langjährige Erfahrung im Erstellen der Projektanträge für innovative Projekte. Deutschlandweit unterstützen sie Unternehmen im gesamten Prozess, von der Entwicklung der innovativen Idee bis zur Erstellung der fertigen Antragsunterlagen. Das Team von BAT-Solutions besteht aus Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen, wodurch ein breites Spektrum an Themen möglich ist. Zahlreiche Kunden kommen aus dem Bereich Werkzeug- und Formenbau, Sondermaschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt.
