Eine eindrucksvolle Nahaufnahme eines Schweißers bei der Arbeit, der mit einem Schweißhelm geschützt Metallteile fügt, begleitet von intensivem blauem Licht und Rauchschwaden.
Schweißgase minimieren  – mehr als eine Pflichtaufgabe im Arbeitsschutz. (Quelle: Air Liquide)

Sponsored Content 2026-11-01T00:00:00Z Unsichtbare Gefahr im Betrieb: Wie Sie Schweißrauch drastisch senken und gleichzeitig Kosten sparen

Wussten Sie, dass 95 % des Schweißrauchs vom Draht stammen? Packen Sie das Problem an der Wurzel: Mit dem Schutzgas ARCAL 14 von Air Liquide sinken gefährliche Emissionen um bis zu zwei Drittel. Das schützt Ihr Team und senkt Kosten.

Das MAG-Schweißen (Metall-Aktivgasschweißen) von un- und niedriglegierten Stählen ist eines der wichtigsten Fügeverfahren in der modernen Industrie . Neben seiner hohen Produktivität bringt das Verfahren jedoch ein ernstzunehmendes Risiko für die Belegschaft mit sich: die Freisetzung von Feinstaub und gesundheitsschädlichem Schweißrauch . Da sich dieser als diffuse Emission in der ganzen Halle verteilt, betrifft er nicht nur den Schweißer selbst, sondern auch benachbarte Mitarbeiter. Oft wird unterschätzt, dass ein einfaches Prozesshilfsmittel – das richtige Schutzgas – einen massiven Unterschied für die Luftqualität und die Effizienz ausmachen kann.

Die wahre Ursache: Der Zusatzwerkstoff im Lichtbogen

Viele Betriebe investieren hohe Summen in leistungsstarke Absauganlagen, behandeln damit jedoch oft nur das Symptom. Studien belegen, dass bis zu 95 % des beim Schweißen entstehenden Rauchs direkt von der abschmelzenden Drahtelektrode (dem Zusatzwerkstoff) stammen und nicht vom Grundmaterial. Im extrem heißen Zentrum des Lichtbogens, das Temperaturen von bis zu 16.000 Kelvin erreichen kann, gehen die Legierungselemente des Drahtes in einen gasförmigen Zustand über. Beim Kontakt mit der kühleren Hallenluft kondensiert dieser Metalldampf schlagartig zu ultrafeinen Partikeln. Diese sind oftmals kleiner als 0,1 Mikrometer, extrem alveolengängig und dringen tief in die Lungenbläschen ein, wo sie toxisch, atemwegsbelastend oder sogar krebserregend wirken können.

Das Problem mit dem Manganabbrand

Ein unverzichtbarer Legierungsbestandteil von Schweißdrähten ist Mangan, da es die Festigkeit und Zähigkeit der Schweißnaht maßgeblich verbessert. Das Problem liegt jedoch häufig im verwendeten Standard-Schutzgas : Weit verbreitete Mischungen wie M21 (mit 18 % CO₂) begünstigen einen hohen Manganabbrand. Bis zu 30 % des Mangans verbrennen im Prozess und werden als toxischer Rauch in die Luft abgegeben. Zwar würde der Einsatz von inerten Gasen wie reinem Argon diesen Verlust auf etwa 7 % reduzieren, doch reines Argon ist für das Schweißen von Stahl ungeeignet, da es den Lichtbogen destabilisiert und zu schlechten Schweißeigenschaften führt.

Die Lösung: Präzise dosierte Hochleistungsgase

Um Schweißrauch effektiv zu reduzieren, muss die Lösung direkt an der Entstehungsquelle ansetzen. Ein bewährtes Konzept ist der Wechsel auf präzise dosierte, niederaktive Schutzgase. Ein optimales Beispiel hierfür ist das Performance-Schutzgas ARCAL 14 von Air Liquide.

Der Umstieg auf diese Gasmischung, die exakt 3 % CO₂ und 1 % O₂ enthält, bietet moderne Lösungen für die Industrie:

  • Weniger Emissionen: Die reaktionsarme Mischung erzeugt einen stabilen, fokussierten Lichtbogen und hält den Manganabbrand bei nur rund 10 %.
  • Drastische Rauchreduzierung: Die Gesamtemissionen von Gefahrstoffen wie Mangan können im Vergleich zu Standardgasen um bis zu zwei Drittel gesenkt werden.
  • Höhere Wirtschaftlichkeit: Neben dem Gesundheitsschutz steigt die Prozessqualität, was zu Kosteneinsparungen bei der Nacharbeit führt und gleichzeitig die Wartungsintervalle von Filteranlagen verlängert.

Als idealen Zusatznutzen lassen sich diese modernen Prozesse durch IoT-Technologien ergänzen: Echtzeit-Schweißrauchsensoren überwachen kontinuierlich die Luftqualität, sichern die Einhaltung von Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW) ab und helfen, die Energiekosten der Absauganlagen zu senken.

Transparenz durch den Schweißgase-Vergleich

Um die passende Lösung für die eigenen Anforderungen zu finden, bietet sich ein direkter Vergleich der verschiedenen Gase an. Air Liquide hat den Einfluss der verschiedenen Schweißschutzgase auf die Reduzierung der Schweißrauchemissionen detailliert bewertet. Interessierte Betriebe können sich diese Übersicht in Form eines Posters herunterladen, welches alle relevanten Gase und deren spezifischen Beitrag zur Rauchreduzierung transparent darstellt. So lässt sich faktenbasiert entscheiden, welches Gas die individuell beste Balance aus Schweißperformance und Arbeitsschutz bietet.

Fazit

Die Minimierung von Schweißrauchemissionen ist heute weit mehr als eine Pflichtaufgabe im Arbeitsschutz. Sie ist ein entscheidender Hebel für die Prozessstabilität und die Wirtschaftlichkeit. Mit dem Einsatz des richtigen Schutzgases wie ARCAL 14 lässt sich die unsichtbare Gefahr im Betrieb an der Wurzel packen – für eine gesündere Belegschaft und effizientere Arbeitsabläufe.

zuletzt editiert am 29. Oktober 2026
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