1611 Deutscher Rohstoff
Die Bewerbungen für den Rohstoffeffizienz-Preis 2016 können bis zum 18. November 2016 eingereicht werden. Foto: BMWi/DERA

Bundesverband Metall

25. October 2016 | Teilen auf:

Wettbewerb: Teilnahme lohnt sich

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeichnet wieder herausragende rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen aus.

Kürzlich ist die Bewerbungsphase für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 gestartet. Mit dem Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) seit 2011 Unternehmen und Forschungseinrichtungen für herausragende rohstoff- und materialeffiziente Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 18. November 2016.
Bundesminister Gabriel: „Der verantwortungsvolle Einsatz von Ressourcen bietet nicht nur eindeutig ökologische, sondern auch große ökonomische Vorteile. Materialkosten machen im verarbeitenden Gewerbe den weitaus größten Teil der Gesamtkosten aus - im Durchschnitt gut vierzig Prozent, in einigen rohstoffintensiven Branchen sogar mehr als fünfzig Prozent. Der effiziente Einsatz von Rohstoffen stärkt somit die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit und ist zudem ein wirksames Mittel, um sich gegen Preis- und Lieferrisiken in der Rohstoffbeschaffung abzusichern. Nicht zuletzt leistet ein intelligenter und verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.“

Der Preis wird im Rahmen der BMWi-Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen - erfolgreich am Markt“ im Februar 2017 in Berlin verliehen. Innovative Lösungen im Produktionsverfahren, im Produktdesign, der Rohstoffgewinnung und der Rückgewinnung von Wertstoffen sowie praxisorientierte Forschungsergebnisse haben in diesem Wettbewerb hervorragende Chancen.

Ausgezeichnet werden herausragende Beispiele zur Erhöhung der Rohstoff- und Materialeffizienz, zum Beispiel in den Bereichen:

  • Rohstoffgewinnung und -aufbereitung,
  • Recycling, Wiederverwendung und Kreislaufzuführung von Rohstoffen,
  • Produktdesign mit verringertem oder verändertem Rohstoff- und Materialbedarf,
  • Substitution von primären Rohstoffen,
  • Optimierung von Produktionsprozessen oder Einführung neuer Prozesse,
  • Neugestaltung des Produktionsumfeldes.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen: deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de .